Korken und Verschlüsse

Begriff Definition
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Naturkorken

Weinkorken werden aus Rinden der Korkeiche produziert.

Alle 40-50 Jahre wird die Korkeiche, in Europa hauptsächlich in Portugal beheimatet, entrindet. Nach der Trocknung werden die einzelnen Korken ausgestanzt.

Ein Korken gibt während der Flaschenlagerung zunächst den im Kork eingelagerten Sauerstoff an den Wein ab und dichtet dann die Flasche gut ab.

Wegen des Risikos eines Korkschmeckers haben viele Winzer teilweise auf alternative Verschlüsse umgestellt.

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Kunststoff-

korken

Eine dieser Alternativen ist der Kunststoffkork.

Hier besteht heute eine Vielfalt teilweise bunter, harter Verschlüsse für die Massenweine.

Die sogenannten Extruder-Korken aus aufgeschäumtem Kunststoff und einem Naturkork optisch angepasst, sind jedoch eine sehr gute Alternative zum Korken.

Der Kunststoffkork dichtet den Wein nicht komplett ab, sondern läßt eine lineare Sauerstoffaufnahme zu. Damit nimmt der Winzer eine konstante Veränderung des Weins in Kauf.

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Schraub-verschluss

Der aus einem Aluminiummaterial bestehende Schraubverschluss ist eine sichere und preiswerte Alternative für den Wein "für jeden Tag".

Der Schraubverschluss riegelt den Wein hermetisch ab und unterbindet damit die natürliche Reifung des Weins durch den Austausch mit Sauerstoff.